Referentin: Dr. Ines Konczak-Nagel Ein anderer Blick auf die buddhistische
Höhlenanlage von Kizil
Han Rakyeons Kopien
von Wandmalereien
Termin: Donnerstag, 27.01.2022
Frohe Feiertage Bleiben Sie gesund und munter! Die Giak wünscht Ihnen eine besinnliche und
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Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V.
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Indo-Asiatische
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Veranstaltungen

Was macht die Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V. ?

Die Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V. wurde am 24. April 1993 als gemeinnütziger Verein gegründet.

Die Ziele der Gesellschaft sind die Verbreitung, Vertiefung und Förderung der Kenntnis und des Verständnisses der indischen Kunst, die nach Auffassung der Wissenschaft auch die Kunst Südostasiens und Zentralasiens umfasst. Sie wird deshalb im Folgenden als indo-asiatische Kunst bezeichnet.

Konkret fördert die GIAK die Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien des am 04. Dez. 2006 neu gegründeten Museums für Asiatische Kunst. Dieses vereint das ehemalige Museum für Indische Kunst mit dem Museum für Ostasiatische Kunst und gehört zu den Staatlichen Museen zu Berlin…

Die Indo-Asiatische Zeitschrift

Die Indo-Asiatische Zeitschrift (IAZ) ist eine kunsthistorische Fachzeitschrift mit wissenschaftlichen Beiträgen in deutscher und englischer Sprache. Sie wird von der Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V. herausgegeben. Seit 2018 erscheint die IAZ im EB-Verlag Berlin, Verlag für Wissenschaft und Praxis

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den Autoren der Zeitschriften, die Richtlinien für Autoren, den Inhaltsverzeichnissen der einzelnen Ausgaben der IAZ und zur Bestellung der Zeitschrift.

Veranstaltungen GIAK 2022

Der jour fixe ist eine monatlich am letzten Donnerstag um 18 Uhr stattfindende Vortragsreihe für die Mitglieder der Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V., bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter dieser E-Mail: E-Mail an die GIAK .

Termin: Donnerstag, 27.01.2022
Termin: Donnerstag, 27.01.2022
Referent: Dr. Ines Konczak-Nagel

Han Rakyeons Kopien von Wandmalereien - Ein anderer Blick auf die buddhistische Höhlenanlage von Kizi

Der in China als Sohn einer koreanischen Immigrantenfamilie geborene Han Rakyeon (한낙연, chin. Han Leran 韓樂然; 1898–1947) zeigte schon früh ein außergewöhnliches Talent zum Zeichnen. Er absolvierte ein zweijähriges Studium an der Kunstakademie in Shanghai und ging anschließend an die École du Louvre in Paris, um sein Repertoir um westliche Malmethoden zu erweitern. Mit dem Einmarsch der Japaner in China kehrte er jedoch nach acht Jahren Europa-Aufenthalt in sein Heimatland zurück, um gegen die Invasoren zu kämpfen, und wurde als höhergestelltes Mitglied der kommunistischen Partei für Propaganda- und Verbindungsaufgaben eingesetzt. Es ist wohl die Verknüpfung der Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei mit der Malerei, die ihm die Bezeichnung “Picasso Chinas” einbrachte.
Der besondere Wert Han Raykeons Kunstschaffens liegt aus heutiger Sicht in den Kopien von Wandmalereien, die er 1946/47, in den alten buddhistischen Höhlenanlagen von Dunhuang und Kizil anfertigte. Mit diesen Kopien wollte der Maler das damals fast vergessene buddhistische Kulturgut, welches ihn von Anfang an stark begeisterte, weithin bekannt machen und für die Nachwelt erhalten. Während die Kopien der Wandgemälde in Dunhuang gut aufgearbeitet und den einzelnen Höhlen zugeordnet sind, ist dies mit den Kopien der Wandmalereien in Kizil (Kuča-Region, Xinjiang) kaum der Fall. Häufig ist zu den Bildern nur angegeben, dass sie ein Wandgemälde aus Kizil zeigen – eine sehr vage Angabe, wenn man bedenkt, dass über 100 Höhlen in Kizil vollständig mit Wandmalereien dekoriert waren und zum Teil noch sind. Um diese Wissenslücke zu schließen, stehen im Mittelpunkt des Vortrags Han Rakyeons Kopien der Wandmalereien in Kizil, ihre Verortung und ihr Wert für die heutige wissenschaftliche Erforschung der Malereien der Kuča-Region im Vordergrund. Dr. Ines Konczak-Nagel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Projekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig “Wissenschaftliche Bearbeitung der buddhistischen Höhlenmalereien in der Kuča-Region der nördlichen Seidenstraße”.
Exkursion der Gesellschaft für indoasiatische Kunst nach Mumbai, Nasik, Lonavala und Goa

Mitglied werden

Als Mitglied der Gesellschaft unterstützen Sie die indo-asiatische Kunst und genießen eine Reihe von Priviliegien.

Regelmäßig werden Vorträge hervorragender Fachwissenschaftlern und Kuratoren mit anschließender Diskussion organisiert. In Zusammenarbeit mit Hochschulen, Museen, Instituten, wissenschaftlichen Gesellschaften und Vereinen finden themenübergreifende Fachveranstaltungen statt.

Führungen durch die Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien eröffnen in Gesprächen mit Kunsthistorikern, Archäologen und Restauratoren neue Sichtweisen in Bezug auf die Kunstwerke…

Kontaktformular

Gesellschaft für indo-asiatische Kunst Berlin e.V
c/o Museum für Asiatische Kunst
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